Gemeinde Rückersdorf

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Das Wort "Wappen" stellt die niederdeutsche Sprachform des Wortes "Waffen" dar. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der speziellen Bedeutung von "Waffenzeichen" auf. Die ersten Wappen sind Zeichen mit Fernwirkung, die auf Schild, Helmen, Rüstungen, farbigen Bannern und Pferdedecken angebracht wurden.

Als umfassende Kulturerscheinung verbreitete sich das Wappenwesen sehr schnell über die Kreise des Adels hinaus, und schon im 15. Jahrhundert lassen sich sehr viele bürgerliche Wappen nachweisen.

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Amtliche Beschreibung

"Geteilt von Schwarz und Silber, darin ein linksgewendeter, aufspringender Windhund in verwechselten Farben mit goldenem Halsband; unten links ein rotes Schildchen mit silbernem Schrägbalken".

(Hinweis: In der Heraldik sind die Seiten links und rechts aus der Sicht desjenigen zu sehen, der hinter dem Wappenschild steht.)

Bedeutung der Wappenelemente

Das Grundelement des Wappens - Schwarz-Silber mit aufspringendem Windhund - ist das Familienwappen des Stifters der Rückersdorfer Kirche, Eberhard Peringerstorfer, der 1447 gestorben ist. Sein Grabstein befindet sich in der Evangelischen Kirche St. Georg in Rückersdorf.

Das rote Schildchen mit dem silbernem Schrägbalken ist das Siegel eines "Albertus de Rukerstorf". Dieser stammt aus einem Reichsministerialiengeschlecht des 13. Jahrhunderts, welches sich nach seinem Sitz - Rückersdorf - benannte. Die Reichsfarben Rot und Silber verweisen auf die ehemalige Reichsfreiheit des Ortes.