Gemeinde Rückersdorf

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Statistik Kommunal

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung führt den bis 1998 im zweijährigen Abstand erschienenen Statistischen Informationsdienst des Landesamts seit dem Jahr 2000 jährlich fort.

Die Angaben basieren im Wesentlichen auf der Statistischen Datenbank des Landesamts.

Hier die Angaben über Rückersdorf: Statistik Kommunal 2017

Mitarbeiter

Die Gemeindeverwaltung stellt sich vor: Die Mitarbeiter von Rückersdorf

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Anerkennung und Lob für den Haushalt 2019 der Gemeinde Rückersdorf

Mit Schreiben vom 18.1. würdigt das Landratsamt Nürnberger Land, Kommunalaufsicht, den Haushaltsplan 2019 und die Finanzplanung für die Jahre 2020 - 2022. Die Rechtsaufsichtbehörde stellt fest, dass das Planwerk korrekt zustande gekommen ist und keiner Genehmigung bedarf, da keine Kreditaufnahme für das Jahr 2019 vorgesehen ist.
Erfreut zeigt sich das Amt, dass die Gemeinde in den vergangenen Jahren zielstrebig die Verschuldung zurückgeführt hat und die Rücklage für die künftigen Investitionen angespart hat: Bedingt durch die in den vergangenen Jahren gute Einnahmesituation konnte der Schuldenstand auf 1,599 Mio. € zum 01.01.2019 deutlich abgebaut werden und liegt mit 344 €/Einwohner deutlich unter dem Landesdurchschnitt (2016) von 598 €/Einwohner. Zeitgleich stiegen die Mittel der allgemeinen Rücklage von 527 T€ zu Beginn des Haushaltsjahres 2015 auf beachtliche 4 Mio. € an.“
 
Das Amt lobt weiter, dass dieses gute Ergebnis durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten erreicht wurde und spricht der Gemeinde Lob und Anerkennung aus:
„Der Haushalt der Gemeinde Rückersdorf hat sich damit in den vergangenen Jahren konsolidiert; die Gemeinde hat ein gesundes Fundament für die anstehenden Aufgaben der kommenden Jahre geschaffen. Dies ist sicherlich dem Zusammenwirken aller Kräfte zum Wohle der Gemeinde zu verdanken und verdient gerade in Zeiten, in denen aufgrund der niedrigen Zinsen die Bereitschaft, sich zu verschulden, besonders hoch ist, Anerkennung und Lob.“
 
Im Hinblick auf die künftigen Investitionen im Finanzplan mahnt die Behörde jedoch, den Schuldenstand gut im Auge zu behalten:
„Kreditaufnahmen zur Finanzierung dieser Investitionen wären i. H. v. insgesamt 9,398 Mio. erforderlich und sind im Finanzplan eingeplant. Der Schuldenstand würde dann bis Ende 2022 den Rekordwert von 9,658 Mio. € bzw. 2.080 €/Einwohner erreichen. Das wäre dann fast das Vierfache des vergleichbaren Landesdurchschnitts.“
 
Zugleich stellt die Rechtsaufsichtbehörde aber auch fest:
„Auch in den kommenden Jahren des Finanzplanungszeitraums sind die Tilgungsraten nicht so hoch, dass sie die dauernde Leistungsfähigkeit gefährden würden.“
 
Abschließend schreibt das Amt:
Nachdem in den vergangenen Jahren aber die Haushaltssteuerung im Ergebnis sehr gut gelungen
ist, gehen wir davon aus, dass die Gemeinde auch in Zukunft verantwortungsbewusste Entscheidungen bei der Haushalts- .und Finanzpolitik treffen wird. Auch die frühzeitige Verabschiedung des Haushalts dient diesem Ziel und wird von uns begrüßt, da die Gemeinde dann handlungsfähig ist im Hinblick auf notwendige Ausschreibungen und  Vergaben und nicht durch die Regelungen der haushaltslosen Zeit beeinträchtigt ist.“
 
Erster Bürgermeister Manfred Hofmann zeigt sich sehr erfreut über das Lob seitens des Landratsamtes Nürnberger Land zur Arbeit der Verwaltung und des Gemeinderates. Hinsichtlich der künftigen Investitionen und des damit ansteigenden Schuldenstandes führt er aus:
„Der Finanzplan sieht nicht nur die Aufnahme von Krediten für den Neubau der Waldschule und des Bürgerzentrums vor, sondern auch für die Erneuerung von fünf Straßen (Hirschenau, Weinbergstraße West, Steingartenweg, Mohnwinkel und Bierweg). Dafür sind Ausgaben in Höhe von 3,445 Mio. EUR vorgesehen. Nach bisherigem Recht hätte die Gemeinde dafür Straßenausbaubeiträge in Höhe von 2,289 Mio. EUR von den Anliegern verlangen können. Mit der Abschaffung der Rechtsgrundlage fehlen diese Einnahmen im Haushalt der Gemeinde. Die vom damaligen bayerischen Finanzminister und jetzigen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder zugesagten Ersatzzahlungen sind noch nicht gesetzlich geregelt; sie fehlen deshalb auf der Einnahmenseite im Haushalt.
 
Sofern die Bayerische Staatsregierung unter der Leitung des Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ihr  Wort hält und die Gemeinde einen angemessenen Ersatz für den Wegfall der Straßenausbaubeiträge bekommt, wird die Verschuldung um 2,289 Mio. EUR niedriger ausfallen. Im Hinblick auf die Bedeutung des Neubaus der Waldschule und des Bürgerzentrums  für unsere Gemeinde sind diese Schulden angemessen und - wie das Landratsamt auch feststellt - der Schuldendienst finanzierbar und gefährdet die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde nicht!