Rckersdorf

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Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB)

Bekanntmachung der Öffentlichen Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB für den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit Grünordnungsplan Nr. 8/4 der Gemeinde Rückersdorf für das Gebiet " Gewerbefläche Frankenstraße“ sowie den Entwurf der 3. Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan in diesem Bereich

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 07.11.2019 den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit Grünordnungsplan Nr. 8/4 „Gewerbefläche Frankenstraße“ sowie den Entwurf der 3. Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan in den Fassungen vom 28.10.2019 in diesem Bereich gebilligt und für die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB bestimmt.

Das Planungsgebiet befindet sich in Rückersdorf nördlich der Bahnlinie und nördlich der Frankenstraße. Die Lage ist aus dem nachfolgenden Kartenausschnitt ersichtlich.

Die Entwürfe des Bebauungsplanes und der Änderung des Flächennutzungsplanes liegen in der Zeit vom

19.02.2020 bis einschließlich 20.03.2020

im Rathaus der Gemeinde Rückersdorf während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 07.30 - 12.00 Uhr sowie Donnerstag zusätzlich 15.00 – 18.00 Uhr) zur allgemeinen Einsicht aus.

Die Unterlagen sind während der Auslegungsfrist auch im Internet auf der Homepage der Gemeinde Rückersdorf unter www.rueckersdorf.de einsehbar.

Stellungnahmen können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes unberücksichtigt bleiben, wenn die Gemeinde den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans sowie die Änderung des Flächennutzungsplans nicht von Bedeutung ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 BauGB i.V.m. § 4a Abs. 6 BauGB).

Folgende umweltrelevanten Informationen sind verfügbar:

In den Planunterlagen in den Umweltberichten zu folgenden Schutzgütern:

  • Boden
  • Wasser
  • Klima und Luft
  • Tiere und Pflanzen, biologische Vielfalt
  • Mensch
  • Landschaft
  • Fläche
  • Kultur- und Sachgüter

sowie deren Wechselwirkungen.

  • Weiterhin liegen folgende umweltbezogene Gutachten vor:Schallimmissionsschutztechnische Untersuchung und Beurteilung gem. DIN 18005, DIN 45691 und TA Lärm, IB Sorge, Nürnberg vom 18.10.2019, Bericht Nr. 13236.1a
  • Untersuchung zur Besonnung zum BP 8/2 in Verbindung mit der Erweiterung des EMUGE Werks FRANKEN, IB Sorge, Nürnberg vom 29.11.2016, Bericht Nr. 13236.2
  • Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, Büro für Ökologische Studien, Bayreuth, Bericht vom 7.8.2018
  • Historische Recherche von Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen, Sinus Consult vom 18.7.2019
  • Orientierende Untersuchungen auf Untergrundverunreinigungen, Sinus Consult vom 23.1.2019

Aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden gem. § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB liegen folgende umweltbezogene Stellungnahmen zur Einsicht vor:

Mensch

  • zu schädlichen Umweltauswirkungen auf Wohngrundstücke (Schadstoffemissionen der Gewerbefläche),
  • zur Verkehrszunahme,
  • zu Schallimmissionsschutz der Wohngebietsflächen aufgrund der Gewerbefläche der Fa. Emuge-Franken (Lade/-Entladetätigkeiten, Klimageräte, Produktionslärm etc.)
  • zur Errichtung einer Schallschutzwand
  • zu Immissionen aus dem Bahnbetrieb und verstärkter Reflexion in Wohngebiete
  • zu möglicher Geruchsbelastung und Schadstoffen
  • zum Verlust von Privatsphäre/Ruheräumen durch Höhe der Bebauung und Ausrichtung der Fensterflächen
  • zum Verlust von Stellplätzen durch ausschwenkenden LKW-Verkehr
  • zur Gefährdung der Gesundheit durch Verkehr  (Fußgänger, Kinder, Radfahrer),
  • zur jahrelangen Belastung durch Baulärm/Baustellenverkehr
  • zu erhöhten Kosten durch häufigere Straßenerneuerungen
  • zu finanziellen Einbußen durch Wertminderung der Grundstücke
  • zur Verstärkung des Bahnlärms durch Bebauung
  • zu Schäden an Eigentum durch Bodenerschütterungen
  • zu Geruchsbelastung/Immissionen durch bereits bestehende Produktionsstätten
  • zu Überschreitung der zulässigen Lärmemmissionen durch den aktuell laufenden Betrieb
  • zu finanziellen Einbußen durch geminderte Mieteinnahmen aufgrund des Baulärms
  • zu Lichtemissionen durch Nachtbetrieb der Produktion
  • zu fehlenden/unzureichenden Abstandsflächen zu den Nachbargrundstücken auch bzgl. Technikaufbauten
  • zur geplanten Dimensionierung der Technikflächen auf dem Dach
  • zur Ungleichbehandlung der Interessen der Anwohner in Eichenstraße und der nördlichen Anwohner
  • zur künftigen Nachtnutzung der nördlichen Parkplätze durch die Firma Emuge-Franken
  • zu Lärmbelästigung durch Schichtwechsel / PKW-Verkehr der Beschäftigten
  • zur eingeschränkten Bebaubarkeit auf den angrenzenden Grundstücken der Wohnbebauung zur Einhaltung der Immissionsschutz-Pufferzonen
  • zur Umwandlung des Wohngebiets in Gewerbegebiet

Tiere und Pflanzen

  • zum hohen Versiegelungsgrad der zu bebauenden Flächen

Boden

  • zur verstärkten Belastung durch aufkommenden Schwerlastverkehr
  • zu Schäden bei Erschütterung der Gesteinsschichten durch Bautätigkeiten
  • zum Fehlen von Altlastenuntersuchungen
  • zur Grundflächenzahl
  • zum hohen Versiegelungsgrad der zu bebauenden Flächen

Wasser

  • zur Nutzung von Erdwärme
  • zu Grundwasserabsenkungen, zur Versickerung und zur Abwasserentsorgung
  • zur Lage im Trinkwasserschutzgebiet Erlenstegen
  • zum hohen Versiegelungsgrad der zu bebauenden Flächen

Klima und Luft

  • zu befürchteten Schadstoff-/ Feinstaub-/Geruchsemmissionen

Landschaft

  • zur möglichen Aufgabe der Produktion und dem Verfall des Baukörpers in der Zukunft
  • zur Verminderung des Sichtfeldes durch Bebauung
  • zur geringen, geplanten Durchgrünung des Baugebiets
  • zur Unverträglichkeit des geplanten Baukörpers mit der vorherrschenden Baukultur / Bebauung

Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 UmwRG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes) ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gemäß § 7 Abs. 3 S. 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können (§ 3 Abs. 3 BauGB)

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren“ das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Rückersdorf, den 10. Februar 2020
Gemeinde Rückersdorf
Hofmann
Erster Bürgermeister