Gemeinde Rückersdorf

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SL Rückersdorf in Böhmen

Sudetendeutsche Landsmannschaft Rückersdorf



Bei herrlichem Wetter ging unsere Tagesfahrt der SL nach Tschechien, in das frühere Sudetenland. Als Sudetenland bezeichnete man das Gebiet der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien.
Vor allem die Bäder wie Marienbad, Karlsbad, Franzensbad
und Bad Königswart sind bekannt.


Zuerst ging es in den Oberpfälzer Wald, den man auch als
Stiftland“ bezeichnet. Die diversen Klöster und Kirchen gaben
dieser einzigartigen Region ihren Namen.


Als Nächstes fuhren wir das mittelalterliche Städtchen Bärnau an.
Es liegtr an der tschechischen Grenze und ist die älteste und
kleinste Stadt des Landkreises Tirschenreuth und wurde im Jahre
1343 zur Stadt erhoben. Auf der Freilichtbühne im Klostergarten finden hier alle zwei Jahre Historische Festspiele statt.


Weiter geht es nach Tachov bzw. früher Tachau Tachau war Bezirksstadt und liegt an dem Fluß Mies. Die landesfürstliche
Burg war früher Grenzschutz und Zollstätte an der Straße Prag – Nürnberg. Um 1275 wurde Tachau zur Stadt ernannt und im Jahre
1466 wurde ein Franziskaner Kloster gegründet.
Sehenswert sind das alte Rathaus und die Bürgerhäuser aus ver-schiedenen Stilepochen. Tachau wurde durch Perlmutt und Kunsthornknopffabriken bekannt.


Die nächste Stadt ist Plana – früher Plan und gehörte zum Kreis
Tachau. Plan liegt an dem Fluß Beraun und an der alten Straße
von Prag über Pilsen nach Eger.
Der Schloßkomplex entstand aus einer gotischen Burg. Während des
Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloß ausgeplündert. Im
Jahre 1634 übernachtete Albrecht Wallenstein, Kaiserlicher Feldherr
des 30-jährigen Krieges, im Schloß, bevor er in Eger ermordet wurde.
Die Maria Himmelfahrt Kirche war ursprünglich gotisch und wurde
im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut.
Es gibt auch ein Bergwerk-Museum, das man heute noch besichtigen
kann. Der Stollen, in dem sich das Museum befindet, ist Ende des
16. Jahrhundert entstanden. Man fand hier Silbererz.
In der Mitte des Marktplatzes steht die Nepomuksäule aus dem Jahr 1712. Auf dem Gipfel der Säule ist der Landespatron, der Heilige Nepomuk. Unter ihm die Heilige Barbara sowie der Heilige Sebastian. Johannes Nepomuk war ein böhmischer Heiliger, der von 1350 bis 1393 lebte.
Auf dem länglichen Stadtmarktplatz, der zur Zeit neu gestaltet wird,
gab es früher sehr beachtliche Einstöckige - und Erdgeschoßhäuser, zum Teil mit schönen Ziergiebeln.
Das ursprünglich im Frühbarockstil gebaute einstöckige Rathaus
wurde im 19. Jahrhundert in Spätbarockstil umgebaut. Von dem ur-
sprünglichen Rathaus sind noch Statuen von St. Peter und St. Anna
geblieben, die Patronen der Planer Kirche sind.
Der Granitbrunnen auf dem Marktplatz stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Mitte des Jahres 1945 erfolgte die Enteignung und Vertreibung aller
Deutschen. Sie mußten die Heimat verlassen.


Anschließend fuhren wir weiter nach Kuttenplan. Die Marktgemeinde,
an der alten durch den Ort führenden Kaiserstraßw Pilsen – Eger wurde im 13. Jahrhundert von deutschen Siedlern angelegt.
1275 erfolgte die erste urkundliche Nennung von Ort und Pfarrei.
Nun ging es in die Familienbrauerei in Kuttenplan zum Mittagessen.
Es ist ein wunderschönes historisches Arial.


Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Lazne Kynvart,
früher Bad Königswart. Mitte des 17. Jahrhunderts erwarben die
Grafen Metternich Königswart. Fürst Clemens Wenzel Metternich
war Österreichischer Staatskanzler erweiterte das 1690 erbaute
Schloß von 1833 bis 1839. Im Schloß fanden auch die Sammlungen des letzten Egerers Scharfrichters Karrl Huß, vornehmlich seine
Mineralien, einen entsprechenden Platz.
Fürst Metternich war auch Gründer des Kurortes Bad Königswart.
So wurde schließlich Markt Königswart zur Stadt Königswart zusammen gelegt.
Bei unserer Führung durch das Schloß erhielten wir viele Eindrücke
und konnten viele Sehenswürdigkeiten bestaunen.
Nach den vielen Eindrücken , die wir gesehen hatten, traten wir die
Heimfahrt an, verbunden mit einem kleinen Abendessen an und zwar
in Michelfeld, Oberpfalz, im Gasthaus Schindler. Beim Abendessen wurden wir Alle noch überrascht, denn Judith Will hatte an diesem Tag Gebutstag und spendierte für Jeden 1 Glas Wein. Und Alle ließen sie Hochleben. Es war noch ein schöner Ausklang.


Helga Dörre
 

Gruppenbild von Judith Will
Gruppenbild von Judith Will
Gruppenbild von Anne Völlmer
Gruppenbild von Anne Völlmer
im Schloss - Judith Will
im Schloss - Judith Will
Schlossansicht - Frau Judith Will
Schlossansicht - Frau Judith Will
Anne Völlmer mit Heidrun Kaltenhäuser
Anne Völlmer mit Heidrun Kaltenhäuser
im Keller - Frau Anne Völlmer
im Keller - Frau Anne Völlmer
vor der Kapelle - Frau Anne Völlmer
vor der Kapelle - Frau Anne Völlmer