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AWO Kultur verbindet Theatererlebnis mit Weingenuss

AWO Herbstfahrt führte ins Torturmtheater nach Sommerhausen
 
AWO –. Die Mainschleife, mit dem schmucken Örtchen Sommerhausen und dem weithin bekannten Torturmtheater war das Ziel der diesjährigen Herbstfahrt der AWO Kultur Gruppe des AWO Ortsvereins Rückersdorf. Was lag für Uschi Zillmer, der Organisatorin der Fahrt, also näher, als Weinkultur und Theatererlebnis zu verknüpfen.
 
Die Fahrt bei prächtigem Herbstwetter führte zunächst nach Volkach, zur dortigen
Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Die spätgotische Kirche liegt mitten in den Weinbergen des mainfränkischen Weinanbaugebiets auf dem Volkacher Kirchberg. Neben verschiedenen modernen Skulpturen auf dem angrenzenden Kirchenareal, beherbergt sie auch ein bedeutendes Kunstwerk des Bildschnitzers Tilman Riemenschneider.
Nach diesem Abstecher und dem anschließenden Mittagessen in Radersacker, erreichte man Sommerhausen, das eigentlichen Ziel der Reise. Gleich nach der Ankunft begab man sich in das bekannte Sommerhausener Torturmtheater. Das kleinste Theater Deutschlands wurde viele Jahre durch den bekannten Theatermacher und Regisseur Veit Relin geleitet. In einer „Exklusivvorstellung“ für die Rückersdorfer Gäste gab es die ironisch-intelligente Komödie „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ von Theresia Walser. In diesem feinsinnigen Kammerspiel warten drei Schauspieler auf ihren Einsatz bei einer Talkshow, zu der sie als ehemalige Hitler- bzw. Goebbels Darsteller eingeladen waren. Die Dialoge geraden nicht nur zu einem intellektuellen Schlagabtausch über die persönlichen Hintergründe solche Rollen zu übernehmen, sondern auch zu einer Abrechnung mit der heutigen Theaterwelt und seinen Eitelkeiten.
Nach der gut einstündigen Vorstellung erwartete die AWO Gruppe bereits eine Stadtführerin vor dem Theater, um die Besucher durch den historischen Ortskern zu begleiten. Den Start der Führung verband sie auch mit dem Beginn der anschießenden Weinprobe in einem örtlichen Gasthof mit dem Ausschank eines Glas Frankensecco.
 
In gelöster Stimmung machte man sich auf den Weg zu den markanten Stadttürmen, die überwiegend durch einheimische Künstler bewohnt werden. Entlang der guterhaltenen  Stadtmauer und hinab durch enge Gassen erreichte man nach einer knappen Stunde den Gasthof zum „Goldenen Stern“, in dem für die Gäste schon eine deftige Brotzeit als Grundlage zur anschießenden Weinprobe bereitstand. Bei insgesamt sieben Proben konnte man sich über die Vielseitigkeit des örtlichen Weinbaus ein persönliches Bild machen.
 
Leicht beschwingt vom köstlichen Wein und mit vielen neuen Eindrücken ging es am späten Abend wieder zurück in die fränkische Heimat.

Die AWO Kultur Gruppe am Start der kulinarischen Stadtführung in Sommerhausen
Die AWO Kultur Gruppe am Start der kulinarischen Stadtführung in Sommerhausen
Erste Station war die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten bei Volkach
Erste Station war die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten bei Volkach
Nach dem Mittagessen ging es ins Torturmtheater in Sommerhausen
Nach dem Mittagessen ging es ins Torturmtheater in Sommerhausen
Nach der Vorstellung erwartete die AWO Gruppe bereits eine Stadtführerin mit einem Glas Frankensecco.
Nach der Vorstellung erwartete die AWO Gruppe bereits eine Stadtführerin mit einem Glas Frankensecco.

Rundgang durch Sommerhausen
Rundgang durch Sommerhausen
Weinprobe im Gasthaus "Zum Goldenen Ochsen"
Weinprobe im Gasthaus "Zum Goldenen Ochsen"
Zur Weinprobe gab es als Grundlage eine deftige Brotzeit.
Zur Weinprobe gab es als Grundlage eine deftige Brotzeit.