Gemeinde Rückersdorf

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SL Rückersdorf in Spalt

Sudetendeutsche Landsmannschaft Ortsgruppe Rückersdorf
Besuch der Hopfen- und Bierstadt Spalt
Die Ortsgruppe Rückersdorf der Sudetendeutschen Landsmannschaft unternahm mit zahlreichen Mitgliedern und einigen Gästen einen Tagesausflug in die Hopfen- und Bierstadt Spalt. Nach der Begrüßung durch Karin Walz informierte Otmar Anclam zum Programm dieser Tour.
Spalt liegt im nördlichen Teil des Naherholungsgebietes Fränkisches Seenland. Das Spalter Gebiet wurde bekannt durch seinen Aromahopfen, den „Spalt-Spalter“. Qualität und Aroma bekommt er durch das milde Klima und die herausragenden Bodenverhältnisse. Die Zusammensetzung von Aromastoffen und ätherischen Ölen gibt dem Spalter Bier ein besonderes Aroma.
Vor dem historischen Kornhaus begann der Rundgang durch die Altstadt mit einem Stadtführer. Der Hopfenanbau hat das Erscheinungsbild des Städtchens geprägt. Ein besonderes Merkmal sind die vielen hochgiebeligen Fachwerkhäuser mit bis zu fünf Böden. Die geernteten Hopfendolden wurden auf diesen Trockenböden luftgetrocknet. Im Gesamtensemble der Stadt konnten die Ausflügler weitere interessante Sehenswürdigkeiten bestaunen, wie ein sogenanntes Halbhaus, ein in die Stadtmauer integriertes Fachwerkhaus. Von einer bewegten Stadtgeschichte zeugen auch die alten Tore und Türme. Ausführliche Details berichtete der Stadtführer zur Stadtbrauerei Spalt. Seit über 450 Jahren wird in Spalt Bier gebraut, Ende des 19. Jahrhunderts ging die Spalter Lammsbrauerei in die Stadt über. Seitdem sind die Bürger Brauereibesitzer und der Bürgermeister damit Chef. Die Spalter Stadtbrauerei ist die einzige kommunale Brauerei Deutschlands. Beim Stadtrundgang erfuhren die Besucher auch Wissenswertes über die Kirche St. Nikolaus, einem Barockbauwerk mit Fresken und Stuckarbeiten namhafter Künstler. Vor der Kirchhofmauer befindet sich das Denkmal des Theologen Georg Spalatin, dem „Sohn der Stadt“. Dieser war mit Martin Luther befreundet und konnte den Verlauf der Reformation beeinflussen. Ein weiteres sakrales Bauwerk ist die Kirche St. Emmeran, ursprünglich eine romanische Basilika. Diese wurde aber mehrfach umgebaut und dem barocken Zeitgeist angepasst; lediglich Krypta und Apsis sind in der ursprünglichen Form erhalten.
Nach der Mittagseinkehr war das nächste Ziel der Stadterkundung das Museum HopfenBierGut, welches sich im Kornhaus, einem imposanten Fachwerkbau, befindet. Hier lassen interaktive Inszenierungen die Welt des Hopfens und der Braukunst lebendig werden. Alle Ausstellungsstücke zeigen das Arbeiten und Leben mit dem Hopfen von damals und heute. Am dreidimensionalen Stadtplan wird ein Gang durch die Stadt vollzogen. Sehr beeindruckend war das Erleben eines Hopfenjahres mit einem Panoramafilm auf einer 270° Kinoleinwand. Im begehbaren Braukessel geht es um die Thematik „Aus Hopfen wird Bier“. Beim medialen Biertisch erlebte die Gruppe die Besonderheiten der Bierkultur anderer Länder. Am Ende des Rundgangs stimmte die Aromastation auf die Vielfalt der Spalter Biere ein. Zur Freude aller Beteiligten gab es am Schluss der lehrreichen Führung eine Bierverkostung sowie als zusätzliches Geschenk ein Bierglas. Im Museumsladen versorgten sich einige Ausflügler mit regionalen Produkten zu Hopfen und Bier.
Bei der Heimfahrt wurde bei Roth noch eine Kaffeepause eingelegt und bei gemeinsamen Gesprächen standen das Erlebte, Gehörte und Gesehene im Fokus.
Dank an Otmar Anclam und Karin Walz für die Planung und Durchführung des gelungenen Tagesausflugs.
Judith Will


vor dem Hopfenmuseum
alle Fotos: Judith Will
vor dem Hopfenmuseum
alle Fotos: Judith Will
Führung im Museum
Führung im Museum